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Alexander Zverev zieht in Peking ins Achtelfinale ein
Oct 1, 2019, 3:08:00 PM

Alexander Zverev zieht in Peking ins Achtelfinale ein

Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking die Auftakthürde genommen. Gegen Frances Tiafoe gewann der Hamburger mit 6:3 und 6:2. In einem einseitigen Match hatte Zverev kaum Schwierigkeiten mit seinem Gegner. Bereits bei den US Open hatte er den Amerikaner besiegt und auch gestern gab sich Alexander Zverev keine Blöße. Der an Position zwei gesetzte Zverev erzielte zehn Asse und überzeugte mit einem guten Aufschlagspiel, dem Frances Tiafoe nicht viel entgegensetzen konnte.

Vor ein paar Wochen bei den US Open hatte Zverev in einem Fünf-Satz-Krimi noch bedeutend mehr Probleme mit dem Gegner gehabt. Vielleicht deutet die gestrige Leistung auch darauf hin, dass der 22-Jährige wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden hat. Denn die Auftritte der letzten Monate ließen zumindest Zweifel daran aufkommen, wie weit Zverev es wirklich konstant schaffen kann. Der sechstplatzierte der Weltrangliste gehört aber in Peking definitiv zu den Favoriten. Im Achtelfinale trifft Zverev auf den Sieger aus der Partie zwischen Albert Ramos und Felix Auger-Aliassime. Zverev ist mittlerweile der einzige Deutsche bei den Herren, der noch in Peking am Start ist. Denn Dominik Koepfer war bereits in der Qualifikation gescheitert.

Bei den Damen sind Andrea Petkovic und Angelique Kerber in der ersten Runde der China Open dabei. Petkovic muss gegen Naomi Osaka antreten, und Kerber bekommt es mit Hercog zu tun. Beides keine leichten Aufgaben für die deutschen Starterinnen.

Struff verliert frühzeitig in Tokio

Weniger Erfolg kann Jan-Lennard Straff beim diesjährigen Turnier in Tokio vorweisen. Der Deutsche musste sich gegen seinen Auftaktgegner überraschend geschlagen geben. Gegen Go Soeda verlor Struff mit 6:4, 6:7 (4:7) und 3:6. Nachdem Struff den ersten Satz gewinnen konnte, kämpfte sich der Japaner im zweiten Satz zurück ins Match. Durch den Sieg im Tiebreak konnte Go Soeda die Partie drehen und im dritten Satz war es der Japaner, der den Ton angab.

Es war allerdings nicht nur der Heimvorteil, der dem Gegner zugutekam. Denn Struff leistete sich in der zweiten Hälfte des Spiels immer wieder kleine Fehler, die nur mit Unachtsamkeit zu begründen sind. Der Warsteiner hätte im zweiten Satz bereits alles klar machen und das Spiel für sich entscheiden können. Damit ist kein deutscher Tennisspieler mehr in Tokio vertreten. Struff war der einzige deutsche Starter in Japan. 

Wörter: Josh Dixon
Bilder: PA Images